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Donkervoort fährt erneut Bestzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings
Paderborn/Nürburg. Das Paderborner Motorsport-Team Donkervoort sorgt erneut für erhebliches Aufsehen in der deutschen Motorsport-Szene. Mit einer aufgrund der Witterungsverhältnisse in diesem Jahr nicht mehr für möglich gehaltenen Zeit von 7:14,89 Minuten holte sich Pilot Michael Düchting den Rekord bei der Zeitenjagd auf der Nordschleife des Nürburgrings zurück. Er verbesserte mit seinem Donkervoort D8 RS die in diesem Sommer aufgestellte Bestzeit eines Edo-Porsches um eine knappe Sekunde.
 Seit 1995 vergibt die sport auto-Trophy einen Wanderpokal für die mit einem Straßen zugelassenen Auto am schnellsten gefahrene Runde auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings. Der begehrte Pokal wechselte bisher acht Mal seinen Besitzer. Demnächst ist er wieder in Paderborn-Elsen zu bestaunen bei der M. Düchting Donkervoort GmbH.
Bei Renn-Experten wie etwa Walter Röhrl gilt eine Zeit um 7:25 Minuten als Schallgrenze des technisch und fahrerisch Möglichen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Doch dann erfolgte ein wahrer Paukenschlag im Oktober des vergangenen Jahres: Michael Düchting flog in sensationellen 7:18,01 Minuten mit dem Donkervoort D8 RS über die Ziellinie.
Im vorerst letzten Akt des nunmehr fast zehn Jahre dauernden Rekord-Spektakels toppte ein Edo-Porsche bei idealen Wetterbedingungen im Spätsommer dieses Jahres die Bestmarke um 2.5 Sekunden auf 7.15,60 . Doch Michael Düchting konterte Anfang November. Bei nasskalten Temperaturen, einer nur auf der Ideallinie trockenen Piste und viel Laub in den Kurven raste er mit viel Mut und Können durch die „grüne Hölle“.
Das Auto war für diese extreme Herausforderung professionell präpariert worden. Die Werkstatt in Paderborn ist seit kurzem Service-Stützpunkt der ThyssenKrupp Bilstein GmbH. Als Fachbetrieb für den Einbau von Fahrwerken in alle sportlichen Automobile entwickelte das Team auch für den Donkervoort ein deutlich verbessertes Fahrwerk mit H & R-Federn. In Kombination mit einer neuen Vorderachse von Heggemann aerospace und Dunlop Sport Max- Straßenreifen wurde die Kraft des Motors optimal auf die Straße gebracht. Die Uhr der Zeitnahme blieb schließlich stehen bei 7.14,89 Minuten. Einer der ersten Gratulanten war Walter Röhrl. „Eine Wahnsinns-Zeit bei diesen Witterungsbedingungen“, meinte der mehrfache Weltmeister anerkennend.
Die Geschichte der sport auto Trophy
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